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9. Spieltag: 04.10.2026: TV Eckersmühlen – SC Stirn 6:0 (3:0)

vor 16 Stunden
2 Min. Lesezeit

Eckersmühlen war am Sonntag die nächste Station, an der das Team vom Brombachsee versuchte, wieder einmal Zählbares zu ernten. Die Serie von vier sieglosen Spielen war den Gästen nicht entgangen und so ging man zwar vorsichtig, aber mit ein wenig Zuversicht an die Aufgabe heran.

Mit einem Freistoß nach fünf Minuten versuchte Mehl, den Führungstreffer aufzulegen. Ein Abnehmer fand sich jedoch nicht und der Ball klatschte an den Pfosten. Wenig später lag die Kugel dann im Gästetor. Der Schiedsrichter entschied aber auf Abseits. Es entwickelte sich ein munteres Spiel, wobei die Heimelf offensiv gefährlicher in Erscheinung traten. SC-Keeper Trost behielt im Duell mit Pfahler nach neun Minuten die Oberhand und nach 20 Minuten setzte sich Mergim Shatri durch, setzte abschließend den Ball aber knapp rechts neben das Gehäuse. Nach 24 Minuten zeigte der Unparteiische auf den Punkt vor Philip Trost. Stirns Schlußmann konnte Mergim Shatris Strafstoß zwar abwehren, der Nachschuss des Elferschützen schlug aber zum 1:0 ein. Nach 32 Minuten landete ein Freistoß von Tobias Wild bei Felix Wehrmann, der per Kopfball auf 2:0 erhöhte. Den Halbzeitstand erzielte Tom Sträußl, der nach einem Eckball durch die Box goldrichtig stand und unbedrängt einschieben konnte.

Trotz der bequemen Führung zeigten die Hausherren zu Beginn, dass sie es keinen Deut ruhiger angehen wollten. Mergim Shatri scheiterte nach 57 Minuten noch an Trost, kaum eine Minute war der Gästekeeper aber bei einem Schlenzer von Fabian Schanz machtlos und es stand 4:0. Auf der anderen Seite verliefen die Offensivaktionen aufgrund fehlender Übersicht und Präzision allesamt im Sand. Mit einem Sonntagsschuß aus 30 Metern, der sich schließlich unter die Latte senkte, stellte Baran Kumru nach 82 Minuten auf 5:0. Den Schlußpunkt setzte Dominik Burkhardt, der einen Freistoß von der linken Strafraum-Markierung zum 6:0 ins rechte Kreuzeck zimmerte.

Explizit die Höhe dieser jüngsten Niederlage sorgt im Stirner Lager für Sprachlosigkeit. Ein Allheilmittel gegen diese Misere gibt es sicherlich nicht. Mit unbedingtem Willen, aufopferungsvollem Kampf und der Umsetzung taktischer Vorgaben darf man in den kommenden Spielen aber versuchen, den Bock endlich umzustoßen. Am kommenden Sonntag ist bei Stirns erster Mannschaft die Reserve des SC 04 Schwabach zu Gast. Die Zwote empfängt den TSV Wolkersdorf II.

 

SC Stirn: Trost, Folk, Meyer, Hajdufi, Mehl, Schweiger, D. Höppler, Karl, Bräunlein, A. Albrecht, Di Muro, (M. Albrecht, Zier, Fuhrmann)

Reserven: TVE II –SCS II 3:1 (Stirner Treffer durch Schwegler)

 
 
 

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