8. Spieltag: 27.09.2026: SC Stirn – SV Unterreichenbach II 0:4 (0:1)
Die Situation zum Spiel gegen die Zwote aus Unterreichenbach war für die Elf des SC Stirn nicht unbekannt. Wie schon vor zwei Wochen sah man sich als Träger der „Roten Laterne“ mit dem Vorletzten konfrontiert. Dieses Déjà-vu wollte man aber mit deutlich verändertem Auftreten, wie schon in Penzendorf, ins Nirvana schicken.
Ein perfekter Start blieb der Stirner Truppe leider verwehrt. Nach knapp zwei Minuten brachte Julian Roth die Kugel von der rechten Seite in die Box. Dort fehlte Höppler aber der Überblick und der Ball landete im Aus. Die Abtastphase beendeten die Gäste nach 12 Minuten. Stirn konnte die Hereingabe von der rechten Seite ebenso wenig verhindern, wie Marc Eichbergers Abschluss zum 0:1. Weitere wirklich zwingende Chancen konnten die Gäste im ersten Durchgang nicht mehr verbuchen. Die Platzherren sorgten hingegen immer wieder für Gefahr. Nach 25 Minuten landete eine Flanke von Julian Roth knapp hinter der Latte. In der 44. Minute musste sich Uru-Keeper Schweighöfer ganz lang machen, um Aaron Albrechts Kopfball zur Ecke zu klären und in der Nachspielzeit setzte Jonathan Karl den Ball aus gut 25 Metern ans Lattenkreuz. Der knappe Rückstand schien im zweiten Durchgang durchaus reparabel zu sein.
Die erste Gelegenheit zum Ausgleich hatten die Gelb-Blauen nach 55 Minuten. Nach schönem Zusammenspiel mit Eberhard versuchte Di Muro von der Torlinie einen Abnehmer vor dem Tor zu finden. Die Gäste konnten die Situation aber entschärfen. In der 64. Minute brachte Stirns Verteidigung den Ball nicht aus der Gefahrenzone, mit einem Pass durch den Strafraum kam Unterreichenbachs Mann mit der Rückennummer 21 ins Spiel und sein lockerer Abschluss markierte das 0:2. Auf der anderen Seite wurde es nach 68 Minuten durch einen Mittelfeld-Überbrückungspass gefährlich. Schweighöfer konnte aber vor zwei einschussbereiten Stirnern klären. Mehr Effizienz hatten die hohen Bälle nach vorne auf Seiten der Urus zu bieten. In der 72. Minute landete ein solcher vor Eichbergers Füßen, der souverän den dritten Treffer besorgte. Wenig später glich die Defensive der Platzherren ein wenig dem obligatorischen Hühnerhaufen, was Saman Shvan mühelos zum 0:4 nutzte. Daniel Höppler hatte zum Ende noch eine Chance auf den Ehrentreffer. Sein Abschluss wurde jedoch ins Toraus abgefälscht.
So wartet man im Lager des SC Stirn weiter auf ein Erfolgserlebnis und den berühmten „geplatzten Knoten“. Eine Einschätzung, was am kommenden Sonntag in Eckersmühlen möglich sein könnte ist kaum möglich. Der Gegner schwächelte zwar zuletzt, dürfte aber gerade deshalb mit unbedingtem Siegeswillen antreten. Bleibt eigentlich nichts anderes, als ebenso hungrig in die Partie zu gehen. Zu den nächsten Heimspielen empfängt man dann die Reserven des SC 04 Schwabach und des TSV Wolkersdorf.
SC Stirn: Trost, Folk, Meyer, Schweiger, D. Höppler, Ju. Roth, Karl, S. Er, A. Albrecht, Di Muro, Eberhardt, (M. Albrecht, Mehl, Bräunlein, Fuhrmann)
Reserven: SCS II – Uru III 0:6




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