6. Spieltag: 13.09.2026: SC Stirn – SpVgg Roth 2:6 (1:3)
Die Hoffnung, zum sechsten Spiel der Saison auf den ein oder anderen Spieler mehr zurückgreifen zu können erfüllte sich nicht. Ganz im Gegenteil: Langsam aber sicher kommt der Kader des SC Stirn auf dem Zahnfleisch daher. Eine Situation, die gerade zur Partie gegen die Spielvereinigung aus Roth maximal unglücklich ist. Beim Duell des Schlusslichts gegen den Vorletzten wollten sich natürlich beide Teams ein wenig Luft verschaffen.
Die ersten Minuten waren dann auch der Konstellation entsprechend. Beide Mannschaften agierten in einer Mischung aus Abwarten, Unsicherheit und begrenzter Zielstrebigkeit. Das statische Auftreten der Heimelf bestrafte nach sieben Minuten Nico Herzog und brachte seine Farben in Führung. Nach einer Viertelstunde brachte Herzog dann den Ball in die Box und Simon Götz baute die Gästeführung aus. Nach 21 Minuten stibitzte Niklas Schweiger seinem Gegenspieler den Ball und schloss durch die Beine von Spieli-Schlussmann Merlein zum Anschlußtreffer ab. Zehn Minuten später stellten die Gäste aber den alten Abstand wieder her. Nach einem Eckball ins Getümmel vor dem Tor brachte Hübner als erster den Fuß an den Ball und erzielte das 1:3. Dass es mit diesem Spielstand in die Pause ging, war auch SC-Keeper Philipp Trost zu verdanken, der im Eins-gegen-Eins mit der Rother Offensivabteilung wiederholt die Oberhand behielt.
Zur zweiten Halbzeit durfte man nun mit einem Aufbäumen der Platzherren rechnen. Klar erkennbar war dies auf dem Platz, mit Ausnahme von Julian Roths Abschluß in der 58. Minute, jedoch nicht. Das 1:4 durch Dayer Guita Ramu in der 59. Minute verbesserte das Selbstvertrauen der Gelb-Blauen freilich auch nicht. Trost verhinderte im Duell mit Herzog nach 63 Minuten erst einmal noch Schlimmeres. Nico Herzogs Distanzschuß in der 70. Minute war aber auch für Trost unhaltbar und es stand 1:5. Zehn Minuten später wurde Simon Götz perfekt angespielt, was dieser zum sechsten Treffer für die Gäste nutzte. Drei Minuten vor dem Ende brachte Rico Di Muro Julian Roth ins Spiel, der nach einem schönen Solo die zweite Kiste für den Sportclub besorgte. Die Deutlichkeit des Ergebnisses konnte dies aber nicht wirklich korrigieren.
Völlig verdient, weil in allen Belangen unterlegen, musste man sich damit einem direkten Konkurrenten geschlagen geben und verliert so auch den Anschluss ans rettende Ufer. Aufgeben ist allerdings keine akzeptable Option und so wird man sehen, welche Reaktion in Penzendorf und in vierzehn Tagen im Heimspiel gegen die Unterreichenbacher Reserve möglich sein wird.
SC Stirn: Trost, Folk, Gruber, Hajdufi, Mehl, Schweiger, Ju. Roth, S. Er, A. Albrecht, M. Albrecht, Werner, (Bräunlein, Di Muro, D. Höppler)
Reserven: SCS II – SC Groß´lohe III 0:3




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