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5. Spieltag: 06.09.2026: SG Barthelmesaurch/Kammerstein – SC Stirn 4:1 (2:0)

7. Sept.
2 Min. Lesezeit

Vor dem fünften Punktspiel in Barthelmesaurach war das Team des SC Stirn noch sieglos. Dies wollte man dringend ändern. Die Chancen dazu schienen gut, da die Kontrahenten ähnlich schlecht in die Saison gestartet waren.

Die Gäste hatten im Durchgang ein wenig mehr vom Spiel, was allerdings nicht zu Zählbarem führte. Daniel Höpplers erster Abschluss nach fünf Minuten verfehlte das Ziel um gut einen Meter. Mehls satter Schuss landete nach 27 Minuten am Pfosten und nach 38 Minuten schoss Martin Hajdufi nach einer Mehl-Flanke neben das Tor. Auf der anderen Seite hielt Trost im direkten Duell gegen Seger (8.) und Grzebieniowski nach einer halben Stunde seinen Kasten sauber. Zwischenzeitlich wurde auch gelegentlich mit harten Bandagen gekämpft. Nach einem Angriff, der bereits im Sand verlaufen war, fühlte sich ein SG-Spieler berufen, Jakob Folk den Zaun hinter dem Tor genauer zu zeigen. Mit der gelben Karte war er gut bedient. Auf Gäste-Seite hätte man durchaus die dunklere Variante für angemessen gehalten. Knapp 20 Minuten waren bei diesem Ereignis verstrichen. Ein Freistoß, den es wegen eines vorangegangenen Fouls der SG nicht hätte geben dürfen,leitete nach 40 Minuten das 1:0 ein. Fabian Leng brachte die Kugel flach an den langen Pfosten, Trost konnte mit großem Einsatz retten, doch der Abpraller landete letztlich über einen Gelb-Blauen Akteur im Tor. In der 45. Minute irritierte sich die Stirner Defensiv-Abteilung gegenseitig, der Ball landete bei Meermann, und der staubte zum 2:0 ab.

Die Pause nutzten beide Mannschaften und auch die Zuschauer zum Durchschnaufen. Wie sich nach 49 Minuten zeigte, sollte dies die letzte Gelegenheit gewesen sein. Denn ab diesem Zeitpunkt spielte man nach Mehls Ampelkarte in Unterzahl. Rund acht Minuten ging das dann noch gut, dann aber schlug es zum dritten Mal hinter Trost ein. Grzebieniowski tanzte die halbe Stirner Abwehr aus und ließ Stirns Keeper schließlich keine Abwehrchance. In der 63. Minute nutzte Seger die Unaufmerksamkeit der Gäste-Kette aus und markierte das 4:0. Grzebieniowskizwang nach 74 Minuten Philipp Trost noch einmal zu einer Glanztat. Einen strammen Schuss des Drauracher Stürmers lenkte der Gästetorwart über die Latte. Den Ehrentreffer für die Gäste erzielte Paul Werner nach Zuspiel von Daniel Höppler in der 88. Minute.

Als Konsequenz dieser jüngsten Niederlage ist man nun unrühmlicher Träger der „Roten Laterne“. Ein Titel, auf den man natürlich absolut verzichten kann. Ein Sieg am kommenden Sonntag gegen die Spielvereinigung aus Roth ist daher enorm wichtig. Bleibt zu hoffen, dass Trainer Serkan Er auf einen möglichst großen Kader zurückgreifen kann.

SC Stirn: Trost, Folk, Gruber, Hajdufi, Mehl, Schweiger, D. Höppler, Ju. Roth, Bräunlein, M. Höppler, A. Albrecht, (Meyer, Brainovic, S. Er, Werner)

Reserven: SGBKV II –SCS II 4:0

 
 
 

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