13. Spieltag: 01.11.2026: SV Pfaffenhofen – SC Stirn 6:1 (3:1)
Am letzten Spieltag der Hinrunde war die Elf von Spielertrainer Serkan Er beim SV Pfaffenhofen zu Gast. Wenn auch der bisherige Verlauf der Runde wenig Anlass zur Hoffnung gab, wollte man unter dem Motto „Aufgeben ist keine Option“ doch wieder versuchen, Zählbares mit nach Hause zu nehmen.
Das Spiel begann dann auch vielversprechend für die Gäste. Drei Minuten waren auf der Uhr, als Andreas Bräunlein eine Ecke von der linken Seite servierte. Pfaffenhofens Mike Schuster setzte den Ball per Kopf in die eigenen Maschen zur Stirner Führung. Die Gäste blieben anschließend am Drücker, ohne aber für echte Gefahr sorgen zu können. Nach knapp 20 Minuten und einem Einwurf der Hausherren stimmte dann der Zugriff in der Box ganz und gar nicht, was Iven Held zum Ausgleich nutzte. Vorne zwangen die Gäste die Pfaffenhofener immer wieder zu konsequenten Abwehraktionen. Effektiv Kapital daraus schlagen konnte man allerdings nicht. 39 Minuten waren gespielt, als die Heimelf an der Mittellinie den Ball eroberten, schnell umschalteten und so einen Handelfmeter erzwangen. Mike Schuster verwandelte diesen souverän zum 2:1. Gut eine Minute später war es erneut Schuster, der am langen Pfosten nach einem Flachpass von der linken Seite per Doppelschlag auf 3:1 stellte. Kurz vor der Pause verpassten die Gäste den Anschlußtreffer. Werner traf den Ball nach einer Freistoß-Flanke von Mehl mehr mit dem Nacken, als mit dem Kopf und die Chance verpuffte.
Die zweite Halbzeit war kaum fünf Minuten alt, als es den nächsten Strafstoß für den SVP gab. Diesmal trat Stefani an den Punkt. SC-Keeper Trost ahnte die Ecke, war noch am Ball, konnte den Einschlag zum 4:1 aber nicht verhindern. In der 67. Minute schnürte schließlich auch Pascal Stefani seinen Doppelpack. Ein Abschluß der Hausherren landete am linken Pfosten, Stefani verwertete den Abpraller zum 5:1. Den Endstand markierte Marco Kugler in der 78. Minute nach präzisem Zuspiel von Belzl von der Torlinie in die Box.
Mit dem Ergebnis waren die Gäste eigentlich noch gut bedient. Bei besserer Chancenverwertung hätten die Platzherren durchaus das eine oder andere Tor mehr schießen können. An den ersten zwanzig Minuten der Partie konnte man auf Stirner Seite aber Gefallen finden. Im Derby zuhause gegen den SV Großweingarten am kommenden Sonntag muss man nun darauf hoffen, dass man das Spiel über längere Phasen positiv gestalten kann. Weitere wegweisende Spiele warten in den Wochen bis zur Winterpause mit der Partie beim TSV Spalt und der abschließenden Begegnung gegen die SG Wassermungenau/Wernfels.
SC Stirn: Trost, M. Albrecht, Hajdufi, Mehl, Schweiger, D. Höppler, Folk, Werner, Karl, A. Albrecht, Bräunlein, (Meyer, Serkan Er, Fuhrmann, Di Muro)
Reserven: SVP II – SCS II 3:0




Kommentare